Archiv der Kategorie: Medienstrafrecht

Erpressung von Prominenten mit Nacktfotos und Revenge Porn

Prominente fürchten zurecht den Angriff auf ihr Intimleben durch höchst persönlichkeitsrechtsverletzende Foto- und Filmaufnahmen: Zahlreiche Fotos prominenter Frauen haben durch Hacker-Angriffe, den (gezielten) Diebstahl ihrer Smartphones oder Computer, aber auch durch Veröffentlichung heimlich von Ex-Partnern angefertigter Aufnahmen den Weg ins Internet gefunden – womöglich für immer.

Angriff auf Intimsphäre und Persönlichkeitsrechte

Der materielle und immaterielle Schaden für die Prominenten durch solche Veröffentlichungen ist enorm und häufig kaum zu beziffern – das Internet vergisst nie. Wirksame Prävention ist zwar grundsätzlich realisierbar, aber meist folgt ein böses Erwachen erst, wenn es zu spät ist und die Aufnahmen bereits in der Welt sind.

Sofortiges Handeln zur Schadensbegrenzung

Egal, ob die prominente Persönlichkeit mit der Veröffentlichung der Aufnahmen erpresst wird oder der „Leak“ aus bloßer Gehässigkeit erfolgt, es bedarf sofortiger Intervention, um den Schaden schnellstmöglich einzudämmen und Folgeschäden zu verhindern.

Erpressern geht es um die Erreichung eines bestimmten Ziels, häufig einer Art „Lösegeld“. Da dies generell auf digitalem Weg in Bitcoins geleistet werden soll, ist technischer Sachverstand nötig, sofern man überhaupt bereit ist, diesen Weg zu gehen. Eine Garantie, dass die Nacktfotos nicht doch veröffentlicht werden, gibt es schließlich nicht. Es bedarf eines geschickten Unterhändlers, der die „Sprache des Internets“ spricht, das Darknet und einschlägige Foren kennt und mit dem Erpresser die genauen Modalitäten aushandeln kann.

Ein solcher Leak erfolgt meist nicht spontan, sondern kündigt sich regelmäßig bereits kurz zuvor an. Dies verschafft einen wichtigen Zeitvorsprung, der dazu dienen kann, eine Verteidigungsstrategie zu entwickeln. Ein strategisches und koordiniertes Vorgehen ist unabdingbar, will man den Schaden effektiv minimieren. Es gilt, keine Zeit zu verlieren, indem man selbst versucht, der Lage Herr zu werden. Vertrauen Sie unserer Erfahrung!

Durch unsere Kooperationen mit namhaften Experten für Krisen-PR und Litigation-PR, Kanzleien für Medienrecht und Sachverständigen sind wir sofort handlungsfähig, um Ihre Persönlichkeitsrechte im wahrsten Sinne des Wortes zu verteidigen.

Prominente Bildaufnahmen

Strafrecht ist Kampf! Deshalb wird es zumeist nicht ausreichen, nur auf das Zivilrecht zu vertrauen, wenn auch die Polizei und Staatsanwaltschaft mit ihren besonderen Befugnissen zum Einsatz kommen kann. Dementsprechend sind erfahrene Rechtsanwälte im Medienstrafrecht die bessere Wahl, wenn es um strafrechtlich relevante Sachverhalte geht. Ergänzt wird unsere Expertise bei Bedarf durch namhafte Medienrechtler und Experten für Litigation- bzw. Krisen-PR und IT-Forensik.

Rufen Sie uns an! Wir sind rund um die Uhr erreichbar unter Telefon

040 – 2286 2287

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Literatur: Medienstrafrecht

Bislang ist wenig Literatur zum Medienstrafrecht erhältlich, obwohl einige Universitäten entsprechende Schwerpunkte anbieten. Zwei Veröffentlichungen sind für 2018 angekündigt.

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In Werken zum Medienrecht wird häufig auch das Medienstrafrecht behandelt. Die folgende Auflistung bezieht sich jedoch ausschließlich auf spezielle Fachliteratur zum Medienstrafrecht:

Wolfgang Mitsch
Medienstrafrecht
1. Auflage 2012 (Springer Lehrbuch)

Wolfgang Mitsch
Fallsammlung zum Medienstrafrecht
1. Auflage angekündigt für März 2018 (Springer Lehrbuch)

Holger Link, Benedikt Pauka
Handbuch Medienstrafrecht
1. Auflage angekündigt für Oktober 2018 (Heymanns)

Manfred Heinrich
Medienstrafrecht
1. Auflage 2016, Neuauflage für 2020 angekündigt (Kohlhammer)

Artur-Axel Wandtke, Claudia Ohst
Medienrecht – Praxishandbuch in 5 Bänden
Band 4: Persönlichkeitsrecht und Medienstrafrecht
3. Auflage 2014 (De Gruyter)

Jörg Eisele
Computer- und Medienstrafrecht
1. Auflage 2013 (C.H. Beck)

[Diese Liste wird regelmäßig aktualisiert.]